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Die Bundesweiten Netzwerktreffen

Am 29. und 30. September 2011 fand das 5. Bundesweite Netzwerktreffen im Kreishaus Husum statt.

Hier finden Sie einen ein Link des Tagungsberichts zum Bundesnetzwerktreffen in Husum.

Hier können Sie das Programm für 2011 nocheinmal nachlesen

Donnerstag, 29. September 2011

Familienrat in Nordfriesland / Fachvormittag und Netzwerktreffen
  • 09.30 Uhr Eintreffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • 10.00 Uhr Begrüßung
  • 10.15 Uhr Vorstellung des Verfahrens Familienrat und seiner Einführung in Nordfriesland — Fragen und Diskussion
  • 11.00 Uhr Kleine Pause
  • 11.15 Uhr Talkshow: Nordfriesische Erfahrungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln
  • 12.45 Uhr Mittagspause mit kleinem Imbiss
  • 14.00 Uhr Eröffnung des Netzwerktreffens
  • 14.10 Uhr Vortrag: Erfahrungen eines Familienrats-Koordinators — Fragen und Diskussion
  • 15.15 Uhr Familienrat in Dänemark — Vortrag und Diskussion
  • 15.45 Uhr Pause
  • 16.45 Uhr Vorstellung der „Juwelen“ aus einzelnen Regionen:
    • Darauf sind wir stolz
    • Das hat uns geholfen
    • Das ist unser Ziel fürs nächste Jahr
  • 18.15 Uhr Bericht vom Europa-Treffen 2010 in Brighton
  • 18.30 Uhr Ende des Tagungsteils
  • 19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen (Buffet) am Hafen
  • Freitag, 30. September — Fortsetzung des Netzwerktreffens

  • 09.00 Uhr Begrüßung und organisatorische Fragen
  • 09.15 Uhr Workshops
    • 1 Netzwerk-Erkundung
    • 2 Neue Wege: Familienrat – eine Chance für die Hilfeplanung
    • 3 Familienrat in der Eingliederungshilfe
    • 4 Familienrat im Täter-Opfer-Ausgleich
    • 5 Familienrat in Familien mit Migrationshintergrund
    • 6 Familienrat im Suchtbereich
    • 7 Ausbildung von Bürger-Koordinatoren und Aufbau eines lokalen Netzwerks
    • 8 Familienrat als Unterstützung der Arbeit freier Träger der Jugendhilfe
    • 9 Das Wichtigste ist die Haltung — „Alte Hasen“ tauschen sich aus
  • 10.00 Uhr Und was bringt das Ganze? — Evaluation muss sein
  • 10.45 Uhr Pause
  • 11.15 Uhr Kurzberichte aus den Workshops: „Das war neu für mich – das nehme ich mit“
  • 11.45 Uhr Planung des nächsten Netzwerktreffens
  • 12.15 Uhr Verabschiedung eines Thesenpapiers zu den Standards des Familienrats in Deutschland
  • 12.30 Uhr Wer fährt zum Europa-Treffen nach Utrecht?
  • 12.45 Uhr Verabschiedung
Quelle: http://blog.kreis-nf.de/index.php/2011/07/282/

Das 4. Bundesweite Netzwerktreffen fand am 30.September / 01. Oktober 2010 in Frankfurt/Main statt.

Veranstaltungsbericht 2010 lesen

Familienrat - Family Group Conference (FGC). Tagung vom 30.09 - 01.10.2010 in Frankfurt/Main

Autoren: Anderas Hampe-Grosser, Potsdam & Heike Hör, Stuttgart

„Man soll vom Familienrat keine Wunder erwarten, aber mit positiver Verwunderung und mit etwas Wunderbarem kann man immer wieder rechnen“
(Erika Krause, Myriam Rauch, Kerstin Davies)

Vom 30.9. - 01.10.2010 fand das 4. bundesweite Netzwerktreffen zu „Familienrat - Family Group Conference (FGC)“ in Frankfurt/Main an der Fachhochschule - Fachbereich für Soziale Arbeit und Gesundheit - statt. Teilgenommen haben über 140 Teilnehmer/-innen aus dem Bundesgebiet. Vertreten waren Kollegen/-innen u.a. aus dem Main-Taunus-Kreis, Stuttgart und Baden-Württemberg, Rosenheim, Hamburg, Köln, Kassel, Dresden, Frankfurt/Main, Berlin, Bremen, Münster, Darmstadt, Nordfriesland, Wuppertal, und Österreich.

Das Netzwerktreffen bietet den bundesdeutschen Praktiker/innen jährlich die Gelegenheit zum Austausch über gesammelte praktische Erfahrungen und die Weiterentwicklung des Familienrats in Deutschland. Dem Netzwerktreffen vorausgestellt war ein Fachvormittag, der rund 150 Interessierten aus der Region erste spannende Einblicke in die Arbeit mit Familienrat ermöglichte.

Zunächst begrüßten die Veranstalter des Netzwerktreffens: Gerd Nötzel, Leiter des Sozialen Dienstes, Amt für Jugend, Schulen und Sport, Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises; Josef Koch, Geschäftsführer der IGFH; Prof. Dr. Eva-Maria Ulmer, Vizepräsidentin der Fachhochschule Frankfurt a.M.
Nach der motivierenden Eröffnung präsentierten die Kolleginnen Kerstin Davies, Erika Krause und Myriam Rauch Falldarstellungen von Familienräten im Main-Taunus-Kreis. Bereits seit 2005 werden im Main-Taunus-Kreis Familienräte durchgeführt. Quintessenz: Gelebte Partizipation mit Nachwirkung. Partizipation kann überraschen, verwandelt Hilflosigkeit und Resignation in aktive Teilhabe, Blickwinkel werden verändert, Partizipation beschleunigt Veränderung und ist nachhaltig und beschränkt sich nicht nur auf den Tag des Familienrates. Prof. Dr. Ute Straub hielt den zweiten Vortrag des Fachvormittages zu den Themen Familienrat und Netzwerke, internationale und bundesweite Standards und Einsatzmöglichkeiten außerhalb der (engeren) Kinder- und Jugendhilfe. Hervorzuheben sind zum einen ein Entwurf zu bundesweiten Standards zum Familienrat, der von einer Gruppe FR-Aktivistinnen über Ute Straub eingebracht wurde. Zum anderen wurde die Vielfältigkeit der Arbeitsfelder deutlich, in denen das Verfahren des Familienrates außer in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt werden kann: Täter-Opfer-Ausgleich, Straffälligenhilfe, Schule, alte/kranke/zu pflegende Angehörige, Nachbarschaft/Gemeinwesenarbeit. In diesen Bereichen gibt es noch viele Entwicklungsmöglichkeiten.

Zum Abschluss des Fachvormittages präsentierte Andreas Hampe-Grosser aus Berlin die ersten beiden deutschen Filme, die das Verfahren des Familienrates erläutern. In den Filmen kommen Sozialarbeiterinnen aus Berliner Jugendämtern, Eltern und Jugendliche zu Wort und geben einen Einblick in das Verfahren und die Wirkungen von Familienräten.

Am frühen Nachmittag eröffnete Prof. Dr. Ute Straub offiziell das 4. bundesweite Netzwerktreffen. Prof. Dr. Peter Hansbauer, Fachhochschule Münster, referierte die Ergebnisse aus der Nordischen Untersuchung. Ausgangspunkt dieser Untersuchung war ein um 2002 herum in Forschung und Praxis konstatiertes Forschungsdefizit mit Blick auf die Situation von Kindern und Jugendlichen beim Familienrat. Am Forschungsprojekt beteiligt waren die Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Das Forschungsprojekt dauerte von 2003-2007 und wurde 2009 in einem Forschungsbericht veröffentlicht (Nordic Research Report). Einige Forschungsergebnisse in der Zusammenfassung: Je älter das Kind/Jugendliche, desto stärker die Präsenz im Familienrat. Kinder und Jugendliche beteiligen sich üblicherweise beim Follow up Gespräch wesentlich stärker als beim Erstgespräch. Generell scheint die Unterstützungsperson sehr wichtig zu sein.

Das Netzwerktreffen bot den Teilnehmern /innen dann die Möglichkeit, einen Überblick über die Entwicklung von Family Group Conference/Familienrat in den jeweiligen deutschen Regionen, insbesondere zu den wichtigsten Herausforderungen, Hindernissen, praktischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammentragen. Wie im vergangenen Jahr vereinbart, erfolgten Kurzberichte aus den Regionen: Süd-Ost (z.B. Augsburg, Bamberg, etc.), Süd-West (Stuttgart etc.), Mitte (z.B. Main-Taunus-Kreis etc.), Nord-Ost (z.B. Berlin, Dresden, etc.), Nord-West (Köln etc.) und Nord (z.B. Nordfriesland, Hamburg, Bremen usw).

Insgesamt hat sich die Anwendung des Verfahrens in Deutschland im vergangenen Jahr weiter verbreitet. Nach wie vor bestehen Unterschiede. So ist die organisatorische Verortung von Koordinatoren/-innen und deren Berufshintergrund unterschiedlich: Fachkräfte freier Träger, Fachkräfte aus dem Jugendamt, die nicht fallzuständig sind oder geschulte Bürger/-innen. Unterschiedlich sind auch die Finanzierungsgrundlagen. Allerdings gibt es klare gemeinsame Vorgaben, wie zum Beispiel, dass die „Private Familienzeit“ unabdingbar ist, dass die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen nachdrücklich berücksichtigt werden müssen und dass ausreichend Zeit zur Vorbereitung zur Verfügung stehen muss. Den Abschluss des 1. Tages bildete für einen Großteil der Teilnehmer/-innen die Stadtführung „Die Frankfurter Skyline“. Im Mittelpunkt des zweiten Tages des Netzwerktreffens stand der fachliche Austausch zu verschiedenen Themen: 1. Familienrat in der Schule, 2. Die Formulierung der Sorge im Familienrat, 3. Bedarfe und Bedürfnisse im Fortbildungsbereich, 4. Standards und Abgrenzung zu anderen Verfahren, 5. Bürgerkoordinator/-innen. Im Plenum wurde aus den Workshops von den Diskussionen berichtet.

Prof. Ute Straub präsentierte abschließend die Diskussion zu den Standards für Familienrat. In einer Abstimmung im Plenum wurde beschlossen, die erörterten Standards als Handlungsorientierung und Diskussionsgrundlage anzunehmen und sie in die Regionen und Einrichtungen weiterzutragen. Die Weiterentwicklung der Standards ist für kommendes Jahr vorgesehen. Deutschland ist im Bereich von Familienrat ähnlich wie Russland, Slowakei oder Polen noch in der Anfangsphase dieser Entwicklung. Die skandinavischen Länder Norwegen, Finnland, Dänemark, Schweden oder die Länder England, Wales, Schottland, Belgien, Holland haben mehrjährige Erfahrungen in der Organisation von FGC und sind in der politischen und juristischen Auseinandersetzung bereits soweit vorangeschritten, dass FGC als Merkmal für die jeweilige Rechtssprechung diskutiert werden.

Verfasser/in:

Heike Hör
Hohentwielstrasse 124
70199 Stuttgart
heikehoer@gmx.de

Andreas Hampe-Grosser
Turnstraße 6
14482 Potsdam
AHaGro@t-online.de
http://www.wantalunga.de

Quelle: systemagazin.de

Das 3. Bundesweite Netzwerktreffen fand am 17./18. September in Stuttgart statt.
Programm zum Netzwerktreffen 2009 (pdf)

Veranstaltungsbericht 2009 (klick zum lesen)

Familienrat - Family Group Conference (FGC). Tagung vom 17.-18.09.2009 in Stuttgart

Autoren: Andreas Hampe-Grosser, Potsdam & Heike Hör, Stuttgart:

Vom 17. - 18.09.2009 fand das 3. bundesweite Netzwerktreffen zum Thema Familienrat - Family Group Conference (FGC) in Stuttgart statt. Teilgenommen haben über 100 Teilnehmer/-innen aus dem Bundesgebiet. Vertreten waren u.a. Kollegen/-innen aus Stuttgart, Augsburg, München, Hamburg, Köln, Kassel, Dresden, Main-Taunus-Kreis, Frankfurt/Main, Berlin und Braunschweig. Familienrat/Family Group Conference ist keine neue zusätzliche sozialpädagogische Methode, sondern stellt ein Konzept mit einer neuen Haltung zur Hilfe dar, die umfassende Partizipation fördert und fordert, woraus eine andere Organisation von Entscheidungsfindungsprozessen resultiert. Ausschlaggebend für die Entstehung des Familienrates/FGC war das bürgerrechtliche Engagement der Maori in Neuseeland in Abgrenzung zur dortigen britisch-kolonial geprägten Jugendhilfe, die schließlich Ende der 1980er Jahre zu einer Veränderung der Jugendhilferechtssprechung in Neuseeland führte. So wurde FGC über die englischsprachigen Länder nach Europa getragen und ist nun seit einigen Jahren auch in Deutschland angekommen.

Die Netzwerktreffen bieten den bundesdeutschen Praktiker/innen jährlich die Gelegenheit zum Austausch über gesammelte praktische Erfahrungen und die Weiterentwicklung des Familienrat-Konzeptes in Deutschland.
Dem Netzwerktreffen ging ein Fachvormittag voran, der rund 160 Interessierten aus der Region erste spannende Einblicke in die Arbeit mit Familienrat ermöglichte.

Nach der motivierenden Eröffnung durch den Jugendamtsleiter der Stadt Stuttgart, Herrn Bruno Pfeifle, stellte Rob van Pagee das seit über 10 Jahre bewährte niederländische Modell der FGC vor: Eigen Kracht (aus eigener Kraft). Anschließend wurden Evaluationsergebnisse der Erfahrungen eines Projektes aus dem Bezirk Berlin-Mitte präsentiert, die nunmehr auch auf einen Zeitraum von knapp 4 Jahren zurückgreifen. U.a. wurde durch die Evaluation deutlich, dass das Verfahren für alle Familien in der Jugendhilfe Anwendung finden kann. Insgesamt 19 Problemmerkmale bzw. anlassgebende Kriterien konnten herausgefiltert werden, darunter Sucht, Kinderschutz, psychische Erkrankung u.a.m.

In der Eröffnung des Netzwerktreffens am Nachmittag stellte Herr Pfeifle die Erfahrungen des Stuttgarter Jugendamtes in der Experimentierphase zur Einführung des Familienrates vor: In elf Familienräten konnten die Akzeptanz und Nachhaltigkeit von erarbeiteten Hilfeoptionen gesteigert werden, die Beteiligung der Betroffenen an Erstellung und Durchführung der Hilfen sowie der Anteil an Unterstützung durch das familiäre Umfeld konnte erhöht werden. Die Adressaten wurden stärker in ihrem Umfeld vernetzt. Entscheidungsfindungen vor Gericht konnten verhindert werden und teilweise fanden Familien Lösungen bereits in der Vorbereitungsphase.

Monika Painke vom Jugendamt Stuttgart gab anschließend einen Überblick über die Arbeit in insgesamt 16 Wiedergutmachungskonferenzen (Restorative Justice) und Familienräten im Rahmen der Täter-Opfer-Arbeit der Stadt Stuttgart. Das Netzwerktreffen bot den Teilnehmern/innen im Anschluss einen Überblick über die Entwicklung des Family Group Conference/Familienrat-Modells in den verschiedenen deutschen Regionen, insbesondere Informationen über die wichtigsten Herausforderungen, Hindernisse, praktische Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Zur weiteren Koordinierung des Austausches wurde abschließend eine Aufteilung in folgende Regionen vorgeschlagen und beschlossen: Süd-Ost (z.B. Augsburg, Bamberg, etc.), Süd-West (Stuttgart etc.), Mitte (z.B. Main-Taunus-Kreis etc.), Nord-Ost (z.B. Berlin, Dresden, etc.), Nord-West (Köln etc.) und Nord (z.B. Nordfriesland, Hamburg usw). Diese grobe Aufteilung orientiert sich an bestehenden lokalen Familienrat(FGC)-Initiativen. Jede Region wählte einen (bzw. zwei) regionale Netzwerk-Verantwortliche, die die Aktivitäten in ihrer Region up-to-date halten und z.B. relevante Informationen in das Netzwerk einspeisen und Nachrichten aus den anderen Regionen weiterleiten.

Schließlich wurden in mehreren Workshops die Erfahrungen zu den unterschiedlichsten Themen ausgetauscht: Erste Schritte bei der Einführung von Familienräten, Vor- und Nachteile unterschiedlicher Modelle der Koordination, Familienrat und Wiedergutmachungskonferenz, Beteiligung von Kindern, Familienrat in unterschiedlichen kulturellen Kontexten, Bundesweite Ausbildungsstandards usw.
Deutschland befindet sich bei der Etablierung des Familienrates als Hilfeinstrument ähnlich wie Russland, Slowakei oder Polen noch in der Anfangsphase der Entwicklung. Die skandinavischen Länder Norwegen, Finnland, Dänemark, Schweden haben wie England, Wales, Schottland, Belgien und Holland bereits mehrjährige Erfahrungen in der Organisation von FGC und sind in der politischen und juristischen Auseinandersetzung bereits soweit vorangeschritten, dass die Integration von FGC in die jeweiligen familienrechtlichen Maßnahmenkataloge diskutiert werden.
Das heißt konkret, dass FGC in mehreren Staaten eine subsidiäre Anwendung findet. Bevor ein Kind etwa im Rahmen einer Fremdunterbringung seine Familie verlassen muss, muss eine Family Group Conference organisiert werden, um zu prüfen, inwieweit die Familie einen eigenen Plan (und welchen )entwickeln kann, um Fremdunterbringung zu vermeiden).

Prof. Dr. Ute Straub von der Fachhochschule in Frankfurt/Main stellte in diesem Zusammenhang die europäische Fachdiskussion dar. Auch europaweit findet jährlich ein Netzwerktreffen statt. In diesem Jahr ist Polen Gastgeber zum 7. Europäischen FGC Network-Meeting. Besondere Bedeutung kommt auch dem Bundesmodellprojekt zu Familiengruppenkonferenz der Fachhochschule Münster und der IGFH zu, welches mit seinen Ergebnissen in einer Buchveröffentlichung im Juventa Verlag dokumentiert ist. Die ganz spannende Frage, die sich aus dem Modell des Familienrates/FGC ergibt, ist, ob professionelle Sozialdiensleister davon Abstand nehmen können, besser zu wissen, was für andere Menschen gut ist, und statt dessen diese darin unterstützen, eigene Lösungen zu finden. Der Familienrat/FGC kann dazu beitragen, soziale Hilfen zu "entkolonialisieren". Das nächste bundesweite Familienrat/FGC-Netzwerktreffen findet im Herbst 2010 in Frankfurt/Main statt.

Quelle: systemagazin.de

Das 2. Bundesweite Netzwerktreffen vom 9./10. Oktober war mit mehr als 100 Teilnehmern sehr erfolgreich. Dort wurde u.a. ein einheitlicher, bundesweiter Name festgelegt.
Hier finden Sie nachträglich das Programm vom 2. Bundesweiten Netzwerktreffen.

Als bundesweit einheitliche Bezeichnung trägt die "Family Group Conference" nun den Namen:

"Familienrat"